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DIE FAHNEN HOCH

Wer erinnert sich noch an die Geschenksäckchen von Sukie?

Die sind so entzückend! Viel zu entzückend, um sie in der Schublade vergammeln zu lassen. Aber auch zu entzückend, um sie gar zu verwenden. Ein Dilemma.

Ich habe eine Lösung gefunden, die Illustrationen um mich zu haben. Ich hänge sie mir in die Küche! Und weil ich auf die Wimpelketten meiner Kinder sowieso schon lange neidisch bin, mache ich mir selbst eine und schlage so zwei Fliegen mit einer Klappe. Spielen wir heute also tapferes Schneiderlein.

Man nehme:

♥ Zeichnungen, Illustrationen, Zeitungsauschnitte, Fotos, etc. (Man muss es nur einscannen können.)
♥ Ein Stück weißen Stoff
♥ Textilfolie
♥ Ein buntes Band
♥ Computer, Scanner, Drucker, Nähmaschine

Zuerst scannt man (als Grafikerin und gelernte Textildesignerin packt einen kurz das schlechte Gewissen, weil man nicht selbst die Muster entwirft) das Objekt der Begierde {1} ein und gestaltet ggf. noch etwas um {2}, verschiebt da ein wenig, färbt dort etwas ein (das schlechte Gewissen ist etwas kleiner geworden).

Danach druckt man die ausgewählten Motive auf eine Textilfolie {3}, bügelt sie auf ein Stück Stoff {4}, zieht die Folie ab {5} und schon hat man {6} bedruckten Stoff. So einfach.

Da die Wimpeln außer herumhängen nichts tun müssen, habe ich die Kanten der Einfachheit halber mit einer Zick-Zack-Schere abgeschnitten anstatt sie abzunähen {7}. Auf einem Band werden die Wimpel mit Stecknadeln im richtigen Abstand befestigt {8}, wird dieser für gut befunden, geht’s ans Nähen {9}.

So sieht es in der Küche aus – und: Ja. Die sind absichtlich so klein. (Sonst komme ich ja nicht ins Regal, ohne alles runterzureißen.)

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SUPERBONUS

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Aus der Serie “Aus den Fehlern von anderen lernen” gibt es heute diesen Tipp gratis dazu:
Möchte man die Wimpel beidseitig bedruckt haben, empfiehlt es sich, wie in Punkt {1-3} beschrieben vorzugehen. Zusätzlich gestaltet man aber einen Hintergrund (z.B. weiße Punkte auf rosa Grund) und druckt diese auch auf ein Blatt Textilfolie. Dieses bügelt man ganz kurz auf der Stoffrückseite an (so, dass sie gerade festklebt), wendet den Stoff (mit der Folie) und legt die Textilfolie mit den Wimpelvorderseiten passgenau darauf. Jetzt wie in der Produktbeschreibung aufbügeln und nach dem Auskühlen beide Folien abziehen.
So klappt’s auch mit der bunten Rückseite.

TISCHLEIN DECK DICH

Als ich einer Freundin von den Osterdekoplänen erzählt habe, hat sie gemeint, ich muss die gesammelten Werke schon vorab zeigen. Na gut, habe ich mir gedacht, wozu bin ich gerade Hausfrau Mutter, wenn ich nicht täglich Stunden tot zu schlagen hätte. Kennen die mitlesenden Mütter sicher. Man langweilt sich eigentlich ständig.
Warum also nicht ein Tischchen aufstellen und ein bisschen Nervenkitzel erleben, während man dekoriert, die kleine Tochter aber meint, sie muss umdekorieren?

Jetzt habe ich also einen Ostertisch. Zwei Wochen vor Ostern.
Und so schaut er aus.


Auf den Tellern steht ein Spontan-Projekt. Testweise durfte die Kresse auch in halben Eierschalen wachsen. Das funktionierte ganz gut, gab aber optisch nichts her. Ich habe also noch schnell ein paar leere Eierschalen nach der altbekannten Methode angepinselt, die Kresse in die neuen Schalen umgesetzt und aus Ostergras (in diesem Fall dünne Streifen aus braunem Holz) kleine Nester gedreht.

DIY: Eierbecher, Pastelleier, Osterkekse, Blumentopf, Kresse

EIERTANZ

Nachdem die Natur-Ostereier und ich keine wahren Freunde wurden, habe ich mir beim Diskonter Pastelleierfarbe gekauft. Dort haben fünf Farben weniger gekostet als ein halbes Rotkraut und waren auch deutlich unaufwändiger in der Zubereitung. Aufschneiden, in ein Glas Wasser schütten, ein Esslöffel Essig dazu und fertig.

Und wie sehen die gefärbten Eier aus? Sehr schön, wie ich finde.
Das Aufkleben der Punkte war dieses Mal (ohne vorheriges Essigbad) auch kein Problem und statt Gummibändern (nachdem die ersten Eier durch das Zimmer geflogen sind) habe ich dünne Streifen von einem Klebeband (Tixo/Tesa) abgeschnitten und herumgeklebt. Als Alternative habe ich es auch mit Schnittlauch im Strumpfsöckchen probiert. Geht genauso gut, ist aber nicht so planbar wie das Klebeband, weil der Schnittlauch beim Anziehen noch verrutschen kann und tut.

Die Eier sind nur für Sekunden in der Farbe geblieben, das hat für mein Wunschergebnis völlig gereicht.
Das Verzieren der Eier vor dem Färben ist übrigens etwas, womit man Kinder längere Zeit beschäftigen kann. Es lebe die Kinderarbeit.

EIN BISSCHEN FARBE HAT NOCH NIEMANDEM GESCHADET

Sooo. Nachdem die ersten beiden Osterprojekte nur mäßig erfolgreich waren, kann ich jetzt schon verraten: heute wird es besser! Und ganz einfach noch dazu.

Auf der Einkaufsliste (oder auf der Suchliste, denn ich denke, die benötigten Sachen hat jeder zu Hause) stehen:
ein alter Blumentopf
weiße Farbe (ich habe Wandfarbe genommen, die war gerade griffbereit)
und ein Pinsel


Einfach schnell drüber fahren. Mal wenig Farbe, mal zu viel.

Osterlich sind sie nicht, das gebe ich zu. Ihren (geplanten) großen Auftritt haben die Töpfe im Oster-Special-Finale in ein paar Tagen.