ENDLICH.

Die Brautschau ist zu Ende ist, ein neues Theme ist ausgewählt.
In den nächsten Tagen (oder sollte ich sicherheitshalber Wochen sagen?) wird hier umgebaut und optimiert.

Bis dahin sind im Beitrag darunter ein paar ausgewählte Fotos.
Nicht mehr lange.

Nicht mehr lange.

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WER WILL MICH?

Update: Meine Herrschaften, mit Freude gebe ich bekannt, dass sich eine neue Besitzerin für beide Stücke gefunden hat. Ich danke Euch für die vielen vielen Anfragen. Sollte ich wieder etwas auf den Markt werfen, weiß ich, an wen ich mich vertrauensvoll wenden kann. Danke!

Mein Frauerl plant ihre Küche um und wie ich erfahren habe, werde ich darin keine Rolle mehr spielen. Sie will mich loswerden.*
Neue, tollere, größere, praktischere und mit technischem Schnickschnack versehene Kästen sollen an meine Stelle treten. Ich bin darüber zutiefst traurig, hatte ich doch gedacht, hier ein verlässliches, verständnisvolles zu Hause gefunden zu haben.
Darum muss ich zu drastischen Maßnahmen greifen und biete mich hiermit im Internet zum Kauf an.

Wer will mich?

Ich bin vor ein paar Jahren restauriert worden, muss aber zugeben, dass ich einen neuen Anstrich vertragen könnte. Meine Maße verrate ich ernstgemeinten Schreibern an rechts oben stehende E-Mail-Adresse jederzeit gerne. Ich wäre ab sofort abzuholen (vor Weihnachten muss ich aber raus, sagt “sie”). Irgendwo rund um Wien. Für den Transport bin ich in zwei Teile zerlegbar.

Immerhin will sie mich nicht verschenken, hat sich aber noch nicht festgelegt, um welchen Betrag sie sich von mir trennen will. Vorschläge werden angenommen.


Sie will aber nicht nur mich loswerden sondern auch das alte Gewürzboard auf mir. Das würde sie mit Bauchweh auch per Post verschicken.


*Anmerkung der Frau im Haus aka Frauerl: Ich distanziere mich von der Darstellung “Sie will mich loswerden.” Niemals würde ich leichtfertig ein altes Möbelstück auf die Straße setzen. Aber es geht nun mal nicht anders. Ich habe keinen Platz mehr. Weder in der Küche, noch sonst wo.

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ICH GEH MIT MEINER LATERNE…

… und meine Laterne mit mir. Wenn ich eine habe.

Eltern von Kindergartenkindern wissen es und fürchten es. Es ist wieder Laternenumzugszeit. Weil aber nur das Kindergartenkind eine Laterne haben wird und das Tagesmutterkind keine und das sicher nicht einfach so hinnimmt, muss eine Kleinkindlaterne her. Ohne Kerze.
Die Laternenstiele mit Glühbirnen dran hätte man aber schon im August kaufen müssen. Klar, warum habe ich damals noch nicht daran gedacht! Jetzt ist ja schon wieder Weihnachten und Silvester aktuell. (Ich bin übrigens höchst erfreut am Wochenende noch zu befüllende Adventkalenderhüllen ergattert zu haben.)

Es muss also improvisiert werden.

Hier also meine 5 Minuten Laterne.
Man nehme ein altes Einmachglas, Draht, ein Geschenkband, zwei Lichterketten mit Batteriebetrieb und eventuell etwas Deko.


Mit dem Draht einen Griff montieren und mit dem Geschenkband umwickeln.
Abmessen, wie hoch die zwei “Batterieboxen” übereinandergelegt sind, auf diese Höhe einen Streifen Geschenkpapier abschneiden und am unteren Glasrand mit einem Stück Klebestreifen fixieren.

Lichterkette hinein, Deko hinein. Fertig.


Von der Tochter getestet und für gut befunden.

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DIE PIMPWAND

Es ist doch so. Lange wird überlegt, drüber geschlafen, nachgedacht, bis man weiß, was man haben will. Und dann bekommt man das nicht, was man haben will.
Selbst so simple Dinge wie eine Pinnwand oder eine Magnetwand. Für jedes scheint es ein einziges System zu geben und dieses wird konsequent in jedem Geschäft verkauft. Und wenn man nicht gerade der geduldigste Mensch ist, macht es die Sache nicht einfacher. Wenn ich weiß was ich will, dann will ich es auch haben. SOFORT.

Und ich wollte eine Pinnwand. Die bitte irgendwie zum Zimmer passt.
Gibt es nicht? Macht doch nichts.


Man nehme nur etwas Farbe.
Für die Pinnwand die Wandfarbe, mit der auch der Rest vom Zimmer schon gestrichen wurde und walzt einmal drüber. – Leider ohne Bilder. -
Und die Pins steckt man in ein Stück Karton, sprüht mit weißem Lack drüber, lässt alles trocknen und schon ist das Projekt Pimpwand abgeschlossen.

Länger als das Umfärben dauert allerdings das Aufhängen des fertigen Stücks.

Fehlt nur mehr etwas Deko. Die man mit dem Masking Tape auch noch schnell selbst basteln kann, wie ich festgestellt habe. Auf eine  Schnur kleben und schon hat man eine kleine Wimpelgirlande.

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MAN MÖCHTE ES NICHT GLAUBEN

Es ist passiert, womit niemand mehr gerrechnet hätte: der Schreibtisch steht! Schlappe 3,5 Monate später.

Weil es einfacher umzusetzen war als die Böcke unter dem Tisch und weil es mir noch immer besser gefallen hat, habe ich mich wie angekündigt von St-Paul inspirieren lassen.



Das Holzgestell unter dem Tisch steht bei mir allerdings 50 cm eingrückt vom Rand, damit man den/die Sessel unter den Tisch schieben kann.

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Schreibtisch aus alten Baupfosten. Größe: 3,2mx1,2m
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Teil 1 für den neuen Arbeitsraum ist also fertig. Fehlen noch Regale und ganz dringend: die neue Wandfarbe. Nicht nur im Schrank sondern tatsächlich an der Wand.
Eben darum gibt es den Tisch noch nicht ganz zu sehen. Zuviel Chaos drumrum.

Ganz optimistisch sage ich, dass ich das in den nächsten vier sechs Wochen erledigt haben möchte.

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HINTER DEN KULISSEN




Willkommen zum heutigen Workshop “Wie mache ich einen Fotohintergrund selbst“.
Es freut mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind!

Unser Arbeitsmaterial sind ein paar, am Straßenrand eingesammelte, Holzbretter {1}. Die eventuell vorhandenen Nägel werden entfernt {2}. Danach kann man die Bretter auflegen und die schönsten, zueinander passenden, Stellen aussuchen {3}. (Ich muss mich an dieser Stelle für meinen unabsichtlich farblich abgestimmten Gartentisch Arbeitstisch entschuldigen. Man erkennt  ja kaum, wo die Restmüllbretter anfangen und wo sie aufhören.)
Alles unnötige wird entfernt {4}, am einfachsten mit der Japansäge.



Wenn alle Bretter auf die gleiche Länge abgeschnitten wurden {5}, umdrehen und zwei unspannende Holzbretter auf jedem einzelnen Holzbrett annageln {6}.

Da ich ziemlich viel Verschnitt hatte, habe ich mit den Resten (auch wenn die Bretter ziemlich kaputt, zerkratzt und dreckig waren) das Gleiche nochmal gemacht. So hat man, wenn es nötig sein sollte, auch gleich eine passende Wand um sie hinter der Platte aufstellen zu können.

Und so sieht unser fertiges Ergebnis aus {7}.
Ähm, ja… Da erkennt man nicht viel und unspannend sieht es auch noch aus.


Wäre das ganze nicht eine Spontanaktion gewesen, hätte ich mir vorher überlegt was man darauf fotografieren könnte. So musste das Gemüsebeet und mein gehegter und gepflegter Kürbis dran glauben. (Ich hoffe sehr, dass er schon reif genug war und nur darauf gewartet hat, dass ich ihn endlich ernte.)

Na bitte. So sieht das ganze mit etwas Deko aus. Gleich viel besser.

Und da wir heute schon so gnadenlose freizügig sind, schauen wir mal, wie es aussieht, wenn wir etwas weiter weggehen.



Ups. Erwischt. Die Zucchini wurde nicht speziell für das Foto gepflückt. Die musste schon für das Mittagessen dran glauben.

Leider ist der Hintergrund ziemlich klein geworden (ich würde empfehlen, ihn auf jede Seite doppelt so groß zu machen), aber mehr Holz war nicht da.


Das war es für heute schon wieder! Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn es heißt: Basteln mit Freunden.

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